Unser Getreide

Weißt du...

  • wann die Menschen das Getreide für sich entdeckt haben?
  • wie ein Korn aufgebaut ist und wie daraus Mehl gemahlen wird?
  • was es alles für verschiedene Getreidearten gibt?
  • was damit in deinem Körper passiert?

Bei Christoph von der Sendung mit der Maus, Deutsche Bäckerinnung, Oli's Backecke, WAS IST WAS und Planet Schule finden wir Antworten auf diese Fragen. Sogar bei einer Brotausstellung könnt ihr vorbeischauen und das Korn unter die Lupe nehmen.

Getreidearten

Getreide gehört zur Gattung der Süßgräser. Menschen essen Gräser schon seit tausenden von Jahren. Schau bei Wissenswertes vorbei, dort erfährst du die Geschichte des Getreides.

Das Getreide von heute hat jedoch nur noch wenig mit den Süßgräsern von damals gemeinsam. 

Heute unterscheiden und nutzen wir hauptsächlich diese Getreidearten:

  • Weizen: Brot, Gebäck, Nudeln, Müsli, Flocken, Grieß, Couscous, Bulgur, Schnaps
  • Roggen: Brot, Flocken, Müsli, Schnaps
  • Hafer: Flocken, Müsli, Suppen, Grützwurst, Gebäck
  • Hirse: Müsli, Babybrei, Fladen, Gebäck, Salat, Futter für Vögel
  • Gerste: Bier, Malz, Brei
  • Mais: Popcorn, als Futter für Tiere
  • Reis: als Beilage zum Essen, Milchreis, Risotto, Puffreis

Du hast vielleicht auch schon von Dinkel, Emmer und Einkorn gehört und wunderst dich, warum das hier nicht aufgelistet wurde. Das liegt daran, dass Getreidearten, noch weitere Sorten haben können. So gehören Dinkel, Emmer und Einkorn zum Weizen. 

Getreide kannst du am leichtesten an seiner Granne unterscheiden. Grannen sind die Borsten oder Federn am Getreide, bzw. am Gras. Schau dir dazu die Brotausstellung an. Dort findest du Bilder von den Ähren mit den Grannen und die Körner der wichtigsten Getreidearten, die zum Brotbacken genutzt werden.

Vom Korn zum Mehl

Um (Brot) backen zu können, muss das Getreide erst einmal geerntet und gemahlen werden.

Der SWR hat einen Schulfilm für euch erstellt, in dem ihr lernen könnt, wie das Getreide geerntet wird. Schaut es euch an: ->zum Video<- 

Das Getreide wurde nun geerntet, jetzt muss es gemahlen werden, damit wir backen können. Der SWR hat euch auch das in dem Video erklärt. Ihr erfahrt darin auch, wie ein Weizenkorn aufgebaut ist.

Quelle: https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=9702

Wisst ihr wie viele Körner man für ein Brötchen braucht? Christoph hat sich diese Frage auch gestellt. Schaut nach, was er herausfindet: zur Sendung mit der Maus

Wer nebenbei Englisch lernen möchte, schaut sich die Videos von planet-wissen.de passend zum Thema an: ->zu den Videos<-

Wisst ihr, dass die Könige und Königinnen sich früher sehr viel ungesünder ernährt haben, als das einfache Volk?

Heute wissen wir, dass Vollkornmehl, das grobe Mehl, gesünder ist, als das feine weiße Mehl. Das war nicht immer so. Weißes Brot und feine helle Gebäcke waren lange Zeit ein Privileg des Adels und der Kirche. Die „feinen Leute“ aßen „feines Brot“, wer „grobes Brot“ aß, galt als grob.

Übrigens auch Zucker, war damals eine Kostbarkeit und nur in Königshäusern wurden feinste Torten  gegessen. Dafür hatten sie dann auch viel schlechtere Zähne. Hast du schon mal ein Gemälde von Königsleuten gesehen, bei denen sie die Zähne zeigten?

Zurück zum Getreide bzw. dem Mehl. Heute werden unterschiedliche Mehle hergestellt, deshalb stehen auf der Mehltüte auch unterschiedliche Zahlen. Schauen wir uns das an.

Die Zahl auf der Mehltüte

Quelle: https://www.olis-backegge.ch/backinfos/weizenmehl.html

GEO erklärt uns, dass diese Zahl anzeigt, wie viel Mineralstoffe ein Mehl enthält. Diese Zahl wird Mehltyp genannt. Du kannst dir merken:

  • Helle Mehle haben weniger Mineralstoffe und eine niedrige Nummer.
  • Dunklere haben mehr Mineralstoffe und eine höhere Nummer. Sie sind gesünder als helle Mehle.
  • Vollkornmehle haben keine Nummer, weil das ganze Korn vermehlen wird. Diese Mehle sind noch gesünder.

Oliver Meyer von Oli's Backecke hat die Unterschiede der Mehltypen aufgezeigt. Auf dem Bild hier, oben seht ihr die Schweizer Mehltypen, denn Oli lebt und arbeitet als Bäcker / Konditor in der Schweiz.

Auf dem Bild könnt ihr sehr gut erkennen, welcher Teil des Korns bei welchem Mehltyp vermahlen wurde.

Wenn ihr die Webseite von Oli besucht, dann erfahrt ihr, wie die Typen bei uns in Deutschland und in Österreich bezeichnet werden.

Stöbert ruhig auf seiner Seite herum. Ihr könnt dort Online ein Kreuzworträtsel lösen und er erklärt euch auf seinem YouTube-Kanal, wie ihr Hefetiere backen könnt. Ihr könnt auch ein Herz zum Mutter- oder Vatertag backen. Formt dazu aus dem Teig einfach ein Herz. Achtung - er spricht Schweizerdeutsch. Du wirst trotzdem verstehen, was du machen musst.

Was passiert eigentlich mit dem Getreide in deinem Körper? Finde es zusammen mit Bäckman bei seiner spannenden Reise durchs Ich heraus. ->Los geht die Reise<-

Viel Spaß!

Ist das Thema nicht ganz euer Geschmack?

Vielleicht findet ihr ein anderes Thema aus unserer Themenreihe spannender.

Schaut auch in unserer Ideenkiste vorbei, eventuell findet ihr dort etwas Passendes.

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