Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.

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Lukas 13,29

 

 

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

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Lukas 6,36

 

Biblische Impulse

der vergangenen Wochen von Pfarrerin Anne Koch

(neueste Impulse zuerst)

  • add zum 3. Sonntag nach Epiphania

    Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. (Lukas 13,29)

    So stelle ich mir den Himmel vor. Alle an einem Tisch, strömende Menschenmassen aus allen Himmelsrichtungen. Und endlich gibt es keine Demonstrationen gegen Fremde am Tisch mehr, weil die Sorge groß ist oder der Neid. Und es ist immer noch Platz, auch für die mit dem weitesten Weg oder mit dem langsamsten Schritt. Keiner wird zu kurz kommen, keiner kommt zu spät. Die Hände werden wir uns reichen und Lieder der Liebe singen. Kriege sind vergessen und Hunger auch. Und wir sind satt und ohne Durst und brechen das Brot zum Zeichen unserer neuen Gemeinschaft und reichen es weiter und erinnern uns an das, was war. Und endlich werden die von ganz unten mal oben sitzen und vorne sein. Die Letzten werden die Ersten sein. Und die Ersten werden mal still und freuen sich daran, dass die Letzten es endlich auch geschafft haben. Frieden wird sein und der Tisch groß und rund. Mit viel Platz und Kerzen ohne Ende.

    Lass es 
    nicht mehr so sein, 
    wie es war. 

    Lass es 
    nicht mehr so sein, 
    wie es ist.

    Lass es so sein, 
    wie es sein soll,
    für unser Sein 
    in dieser Welt.
     

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

  • add zum 2. Sonntag nach Epiphanias

    Johannes 2, 1-11 Die Hochzeit von Kana

    „Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn." Das erste Zeichen Jesu, die erste Offenbarung seiner Herrlichkeit. Der erste Glaube der Jünger. Und alles auf dieser Hochzeit in Kana in Galiläa. Der christlicher Glaube beginnt mit Feier und Genuss des Lebens, der Liebe und der Freude. Es geht um Herrlichkeit.  

    Doch nun gibt es jäh eine Störung, der Wein geht aus. Ein Skandal droht. Das Ende aller Unbeschwertheit. Wird jetzt alles böse enden? Scheitern? Wie geht Jesus damit um? Und wie Maria?

    Jesus ist frei und betont seine Freiheit. Er funktioniert nicht auf Befehl, lässt sich nicht zwingen. Mag Sorge oder Angst noch so groß sein. Die Stunde, wann er hilft, der Weg, wie er hilft, das lässt er sich nicht vorschreiben. Das ist eine wichtige Erkenntnis für alle Menschen, die beten. Denn nichts anderes tut Maria. Ihre Bitte ist Gebet. Und kein Gebet kann Jesus zwingen. Zwar ist es sinnvoll, wie Maria zu bitten. Irgendwer muss Jesus doch Sorge und Angst mitteilen. Doch was er damit macht, das ist seine Freiheit. Maria lässt ihrem Sohn alle Freiheit und sie vertraut zugleich intensiv darauf, er wird das Richtige tun. „Was Jesus euch sagt, das tut". Das ist Glaube an der Quelle, Gebet am Ursprung des Lebens. Jesus bitten wie Maria. Jesus dabei alle Freiheit lassen wie Maria. Und zugleich intensiv darauf vertrauen, dass Jesus das Richtige tun wird. Die Stunde der Hilfe kommt.

    Der Anfang unseres Glaubens beginnt mit Freude, Lachen, Leichtigkeit. Erst nach dem Fest tut Jesus Zeichen und Wunder an den Leidgeprüften. Jesus will, dass auch die Blinden und Lahmen, die Stummen und Besessenen am Fest teilnehmen können. Jesus verwandelt die Aussätzigen in Festgäste, wie er das Wasser in Wein verwandelt hat. Er ruft ihnen zu: „Ihr gehört wieder dazu! Feiert mit! 

    Diese Reihenfolge macht auch das Gebet stark, das Maria so vorbildlich gebetet hat, voll intensivem Vertrauen, dass am Ende alles gut wird, auch für die Leidgeprüften. Da fließt dann der Wein in Strömen, da tanzen die Lahmen, den Blinden gehen die Augen über von den Farben des Lebens, die Hungrigen werden satt. Das Beste kommt noch. Die meisten auf dem Fest genießen das Fest, ohne zu wissen, wem sie es verdanken. Wir wissen es, viele aber nicht. Auch das könnte eine Wahrheit unseres Glaubens sein. Alle leben von Gott. Aber nicht allen ist das klar, nicht allen ist es offenbar. Es bleibt ihnen verborgen.

    Glauben hat von Anfang an etwas Exklusives. Aber das ist kein Fehler. Im Gegenteil. Um wie viel mehr können wir das Leben und die Liebe feiern und genießen, können Freude, Lachen und Leichtigkeit miteinander teilen, wenn wir doch wissen, woher alles kommt, wem wir alles verdanken. Und am Ende wird Jesus dann dafür sorgen, dass alle Menschen seine Herrlichkeit erkennen. Feiern wir mit an der Quelle des Glaubens. Jesus wird nicht nur das Wasser dort in besten Wein verwandeln, sondern auch unser Leben. 

    Pfarrerin Anne Koch

  • add zum 1. Sonntag nach Epiphanias

     

    Ist Barmherzigkeit wirklich nur Mitleid? Wie können wir im Alltag barmherzig gegenüber unseren Mitmenschen sein?

    Pfarrerin Anne Koch aus der Kirchengemeinde Beinstein zeigt an ganz praktischen Beispielen, wie Barmherzigkeit im Alltag aussehen kann.

    Die Musik (Adolph Friedrich Hesse (1809 – 1863) Präludium in g, Gustav Merkel (1827 – 1885) – Präludium in Es, Alexandre Guilmant (1837-1911) – LAMENTO aus 18 Pièces nouvelles op. 90) zu unserem heutigen Gottesdienst stammt aus der Michaelskirche Waiblingen.

    Die Lesung übernimmt Frau Meischel aus der Kirchengemeinde Fellbach.

    Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Sonntag.

  • add zum Heiligabend: Familiengottesdienst

    Damit auch diejenigen, die dieses Jahr nicht in der Kirche sind, einen schönen Weihnachtsgottesdienst feiern können, hat die Gemeinde in Beinstein mit Pfarrerin Anne Koch bereits vorab einen Online-Gottesdienst aufgenommen. 

    Selten hat ein Weihnachtsspiel dem Team der Kinderkirche so viel Kopfzerbrechen gemacht, wie in diesem Jahr. 24 Kinder, die darauf brennen mitzumachen! Abstandsregeln! Ständig sich verschärfende Kontaktbestimmungen! Wie trotz aller Widrigkeiten mit allen Kindern ein großartiges Weihnachtsspiel entstehen konnte, das können Sie jetzt hier im Familiengottesdienst zum Heiligen Abend erleben. 

    Die Lieder sind jeweils mit Text im Untertitel, somit kann direkt live mitgesungen werden. Einem schönen Weihnachtsfest steht also trotz aller Umstände nichts mehr im Wege!

     

    Gottes Segen und alles Gute,

    Ihre Kirchengemeinde aus Waiblingen-Beinstein

  • add zum Heiligabend: Beinsteiner Weihnacht

    Vom Himmel hoch, da komm ich her - Video

    Vom Himmel hoch, da komm ich her - Audio

    Stille Nacht! Heilige Nacht! - Video

    Stille Nacht! Heilige Nacht! - Audio

    Oh du fröhliche - Video

    Oh du fröhliche - Audio

    Beinsteiner Weihnacht ist ein Angebot an alle, die lieber zu Hause im Kreis der Familie einen Gottesdienst feiern möchten. Dafür haben wir ein Heft/Liturgieblatt gestaltet, dass dem Gemeindebrief im Dezember beilag. Sie können es auch hier herunterladen. Passend zu den Liedern, begleitet Sie Frau Paland auf der Orgel zu Ihrem Gesang.

    • Lied: "Vom Himmel hoch" (EG 24)
    • Gebet
    • Die Weihnachtsgeschichte
    • Lied: "Stille Nacht" (EG 46)
    • Impuls
    • Gebet
    • Lied: "Oh du fröhliche" (EG 44)
    • Segen

     

    Gottes Segen und alles Gute,

    Ihre Kirchengemeinde aus Waiblingen-Beinstein

     

 

der vergangenen Wochen aus dem Kirchenbezirk

(neueste Impulse zuerst)

  • add zum 3. Sonntag nach Epiphanias

    Das ist Liebe – vom anderen her zu denken.

    Mit der Geschichte von Rut und Noomi spannt Pfarrer Heinz Schnürle aus Großheppach eine Brücke zwischen der Zeit nach Weihnachten und der Passionszeit.

    Die Musik für den heutigen Sonntagsimpuls ("In dir ist Freude" - Orgelchoral von Johann Sebastian Bach, "Wie schön leuchtet der Morgenstern" von Otto Dienel) stammt von Frau Greiner, aufgenommen in der St. Johannes Kirche Backnang.

    Die heutige Lesung übernimmt Herr Heck aus der Mauritiuskirche in Schwaikheim.

    Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Sonntag.

  • add zum 2. Sonntag nach Epiphanias

    Was verbirgt sich hinter den „Zeichen“ in der Bibel?

     

    Viel mehr als Simsalabim – dies zeigt Pfarrer Tobias Küenzlen in unserem Sonntagsimpuls zum 2. Sonntag nach Epiphanias.

    Die Musik (u.a. Concerto in A von M.Ph. Zeyhold, Fuge C-Dur von Th. Forchhammer) stammt von Kantor Gerhard Paulus aus der Kirchengemeinde Winnenden.

    Die Lesung des Predigttextes stammt von Monika Schraysshuen aus der Gemeinde Fellbach.

  • add zum 2. Sonntag nach dem Christfest

     

    „Wir alle erfahren Gott anders. Wenn wir unsere verschiedene Perspektiven - wie Puzzleteile – zusammenfügen, können wir uns gegenseitig bereichern.“

    Wie wichtig es ist, im Austausch miteinander zu bleiben, dies beleuchtet Pfarrer Hartmut Greb in der Kirche in Höfen.

    Die Musik stammt heute von KMD Immanuel Rößler aus der Michaelskirche Waiblingen (Rudolph Palme – „Lobt Gott, ihr Christen“, Niels W. Gade – „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, Johann Gottfried Walther – „Lobt Gott, ihr Christen“).

    Die Lesung übernimmt Frau Matzke aus der Kirchengemeinde Hertmannsweiler-Bürg.

    Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Sonntag.

  • add zum 1. Sonntag nach dem Christfest

    „Wir erkennen nicht immer die Nähe Gottes. Doch wenn wir ihn erkennen, erfahren wir die Gewissheit, dass wir in Frieden leben können.“

    Bei unserem ersten Sonntagsimpuls nach den Weihnachtsfeiertagen beschäftigt sich Pfarrer Matthias Wagner mit diesem Gedanken in der Michaelskirche in Waiblingen.

    Die Musik stammt heute von Frau Haag aus der Mauritiuskirche in Rommelshausen sowie der Alten Nikolaikirche in Frankfurt (Bach „Vom Himmel hoch“, Bach „Fuge in C“, Improvisation zu „O du Fröhliche“).

    Die Gestaltung der Lesung übernimmt Frau Kunzi aus der Kirchengemeinde Hertmannsweiler Bürg.

    Wir wünschen einen gesegneten Sonntag.

  • add zum 4. Advent 2020

    Das ist nicht normal… na und? 

    Was ist, wenn man nicht dem „Normalbild“ entspricht? Dieser Frage geht Pfarrer Dr. Sönke Finnern in unserem heutigen Sonntagsimpuls anhand der Geschichte von Sara und Abraham nach, die in hohem Alter noch Eltern wurden. 

    Die Musik stammt heute von Emil Feuerstein aus der Michaelskirche Waiblingen und die Lesung übernimmt Herr Matzke aus der Kirchengemeinde Hertmannsweiler Bürg. 

    Wir wünschen Ihnen einen gesegneten vierten Advent.

 

Podcasts der Evangelischen Kirche Deutschland

(eine Auswahl)

  • add Glück auf und Halleluja

    Podcast für Gläubige, Halbgläubige und Nichtgläubige. Von Thies Friederichs und Bernd Becker. Die zwei machen einfach gute Laune, wenn sie über ihre Leidenschaften, Theologie und Kirchenleben sprechen.

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  • add Offenbart

    Die wöchentliche Bibelstunde für zu Hause.

    Simon und Lukas diskutieren über die Bibel. Dabei lassen sie keine Seite aus. Das Markusevangelium haben sie schon zusammen durchgelesen. Nun folgt die Apostelgeschichte. Sie können dabei sein und die zwei vom Offenbart-Podcast bei ihrer Reise durch die Bibel begleiten.

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  • add #HimmelimKopf

    #HimmelimKopf ist der Podcast der Evangelischen Jugend in Buxtehude. Bei #HimmelimKopf kommen wir mit unterschiedlichen Menschen über Glaube, Jugendarbeit und Kirche ins Gespräch. Alle zwei Wochen bekommt ihr hier eine Andacht auf die Ohren.

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  • add THE PREACHER & THE TEACHER

    Steve & Anki sprechen auf Spotify über ihren daily shit, so manchen holy stuff und das am liebsten mit euch zusammen.

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  • add Netztheologen

    Roman und Chris treffen sich im Studio am Mikrofon als Theologe und Technikexperte. Sie diskutieren in ihrem Podcast „Netztheologen“ den digitalen Wandel aus der Perspektive des christlichen Glaubens.

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