Hoffnung für Straßenkinder in Afrika

Ziel ist es, afrikanische Gemeinden für die Nöte obdachloser Straßenkinder zu sensibilisieren. Die Gemeinden sollen für diese Kinder zu einem Ort werden, an dem sie echte Liebe, Werte und eine Chance auf Bildung erhalten.

Politische Instabilität, Gewalt, Kinderhandel, Missbrauch, Aids und der zunehmende Zerfall familiärer Strukturen sind einige der vielen Gründe, warum etwa 10,5 Millionen minderjährige Kinder in ganz Afrika auf der Straße leben. Aufgrund der Lebensverhältnisse, die geprägt sind vom Einfluss krimineller Banden, Drogenhandel, Gewalt und Kinderprostitution, ist die Arbeit unter obdachlosen Straßenkindern schwierig. Zudem werden in der afrikanischen Gesellschaft diese Kinder nur als lästiges Problem wahrgenommen. Makululu ist eines der Problemviertel von Kabwe, Sambia. Im zweitgrößten Slum des südlichen Afrikas mit ca. 60 000 Bewohnern sind eine hohe Armutsrate und Analphabetismus weit verbreitet.

Christine Jones aus England, Leiterin des Projekts von OM Afrika, arbeitete 17 Jahre mit Straßenkindern im Sudan. Sie sagt: „Gott hat mich in die Arbeit unter heimatlosen Kindern berufen, als ich neun Jahre alt war. Es bricht mir das Herz, diese Kinder leiden zu sehen, wie sie ums Überleben kämpfen müssen und von der Gesellschaft dämonisiert werden.“ Ihre wertvolle Erfahrung setzt sie nun dazu ein, Christen für diese Arbeit zu mobilisieren und auszurüsten.

Um dieses Ziel zu erreichen, führen Christine und ihr Team regelmäßige Schulungen für einheimische Kirchengemeinden auf der OM-Basis in Kabwe durch. Christen werden ermutigt, sich übergemeindlich zu vernetzen, Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Programme für obdachlose Kinder durchzuführen.